Autorin

"Lieber
barfuß
als
ohne
Buch."


(Sprichwort aus Island)

Die Autorin Ulrike Raimer-Nolte steht vor einer Wand. Sie hält ein Buch in der Hand und lächelt. Sie trägt einen blauen Schal, einen schwarzen Pullover zu einer Cordhose. Um den Hals hat sie eine Kette mit großen runden Anhänger.

Als Autorin falle ich gern aus dem Rahmen. Meine Bücher und Kurzgeschichten sind fantasievoll, oft queer und spielen mit den Grenzen der Realität. Schon meine erste Veröffentlichung 1999 ("Die Gehirndörfer") wurde für den Kurd Laßwitz Preis nominiert, seitdem sind drei weitere Literaturpreise hinzugekommen.

Buchcover "FünfSeelen" von Ulrike Raimer-Nolte: Fünf leuchtende Quallen schweben vor einem dunklen Hintergrund über einem Porträt mit einem großen, runden, mechanisch wirkenden Objekt im Hintergrund.

FünfSeelen

Mit meiner Weltraumfantastik habe ich den Deutschen Science-Fiction-Preis in der Kategorie "Bester Roman" gewonnen. Das Buch fällt im SciFi-Genre immer noch aus den Rahmen, weil es mit den Themen 'trans* und nonbinär' spielt.


FünfSeelen

(Orginaltitel: Die fünf Seelen des Ahnen)

ISBN 978-3756509744

Erhältlich im Online-Handel

7,49 €


Eine gefährliche Mission auf einer exotischen Welt

 

Die letzten Großstadtschiffe der Menschheit irren durchs All, auf der Suche nach einer neuen Heimat. An Bord lebt die Crew in einer Welt aus VR-Illusionen, die Liebeleien sind so flüchtig wie die Kostümierungen. Doch plötzlich wird alles sehr real, als in der Schwärze des Alls eine Wasserwelt auftaucht. Die erste Expedition in die Ozeane endet als rätselhafte Katastrophe. Ein junger Mann verschwindet spurlos … und taucht körperlich und psychisch verwandelt wieder auf.

 

Bis zu welcher Grenze ist ein Mensch noch menschlich? Wer hat Caravan das Gedächtnis genommen, ihn mit seltsamen Fähigkeiten ausgestattet? Kapitänin Randori ist entschlossen, das Geheimnis des Planeten zu lösen. Ihr läuft die Zeit davon, denn in der Meerestiefe beginnt sich eine fremde Intelligenz zu regen, und an Bord ihres Schiffes bricht ein Machtkampf um ökologische Glaubensfragen aus.

Leseprobe


1. Kapitel

 

Träge schwamm der Ahne in der Dunkelheit, trieb einsam in der Mitte einer Wasserfläche, die sich schwarz und bodenlos von Horizont zu Horizont ausdehnte. Die Wellen spülten über seinen glatten, formlosen Körper, das Licht der Sterne glitzerte feucht auf seiner Haut. Er ließ die Kräfte der Dünung an seiner Gestalt zerren und sie verwandeln, genoss das Gefühl und vergaß es. Seine Augensinne wandten sich dem nächtlichen Himmel zu und nahmen das Bild der wandernden Monde in sich auf. Der kleinste strahlte in einer bläulichen Färbung, die nur in wenigen klaren Nächten vorkam. Der Ahne genoss den Anblick und vergaß ihn. Er hatte sein Kurzzeitgedächtnis entfernt. Er übte sich darin, im Hier und Jetzt zu leben.

 

Der Ahne war der Einzige auf dem Planeten, der das Raumschiff bemerkte, als es zum ersten Mal auftauchte: ein winziger Punkt, der im Sternengeflimmer fast unterging. Nur einen Moment lang erwachte sein Denken, seine Augensinne schärften sich, und eine Vielzahl von Theorien und mathematischen Formeln flackerten durch seinen Geist. Dann kehrte er in den Zustand des Seins zurück, den er gewählt hatte.

 

Den neuen Stern am Firmament hatte er bereits vergessen.

*

Es war zwei Uhr nachmittags, und Serail hatte sich gerade auf die andere Seite gedreht und beschlossen, noch ein Stündchen zu schlafen. Er lag in einer dämmrigen Wohnhöhle. Die Wände bestanden aus Baumwurzeln, als Bett diente ein rohes Birkenholzgestell, über das Tierhäute gespannt waren. Verschiedene Pelze lagen darauf verstreut: Zobel, Polarfuchs, Perserkatze. Vögel zwitscherten. Es war ein perfekter Nachmittag, bis sein Getrauter durch die Tür kam und ihm die Decke wegrupfte.

„Du verschläfst gerade ein geschichtliches Ereignis, du Schnarchnase.“

„Hmm?“

„Da draußen gibt es einen Wasserplaneten. Hast du die Ansage nicht gehört? Auf der Brücke ist Vollversammlung in genau ... achtundzwanzig Minuten!“

Serail brummte und zog das Kissen über den Kopf. Caravan hatte die Grausamkeit besessen, sämtliche Lampen hochzuschalten. Die Sonnenstrahlen aus der Höhlenöffnung wurden gleißend, ein Lagerfeuer flammte in der Mitte des Raumes auf. „Wasserplaneten sind eine Legende“, knurrte Serail. „Lass mich in Ruhe.“

Sein Getrauter stand mitten im Lagerfeuer, was Serails Laune nicht verbesserte. Er hatte Tage gebraucht, um diese Illusion zu erschaffen. Jeder Mensch mit einem bisschen Sinn für Romantik hätte darauf Rücksicht genommen und wäre um die Flammen herum gegangen. Stattdessen stellte Caravan fest: „Die Kabine sieht aus wie ein Schweinestall. Ich nehme an, das gehört zu dieser neuen Modewelle, die du aufgeschnappt hast? Terranische Lebensweise. Zurück zum Urschlamm.“

Serail seufzte gequält und stellte mit einem Blinzeln sein Implantat an, so dass die Stromsicht verschwand und nur die langweilige Wirklichkeit übrigblieb. Er musste zugeben, dass Caravan Recht hatte. So gesehen war der kahle Raum ein Chaos aus verstreuter Unterwäsche, Popcorn und leeren Champagnergläsern. Allmählich fiel ihm die Party wieder ein. Gleich danach kamen die Kopfschmerzen. Er jaulte und griff erneut nach seinem Kissen.

„Nix da“, sagte Caravan und warf das Pelzstück in die hinterste Ecke der Kabine. Wenigstens hatte er Mitleid genug, ein Glas mit Anti-Kater-Mischung aus dem Recycler zu holen. Serail brachte sogar ein verzerrtes Lächeln zustande, während er mit geschlossenen Augen danach griff ... Das Lächeln verschwand gleich darauf, als Caravan ihn am Kragen packte und ihn kurzerhand aus der Tür schleifte, in Richtung Schiffsbrücke.


Buchcover  'Märchenhaft" von Ulrike Raimer-Nolte: Eine Collage aus zwei farbigen Bildern mit märchenhaften Figuren und einer schwarz-weißen Linienzeichnung mit Pflanzen und Ornamenten im Hintergrund.

Märchenhaft

Märchenhaft - 
Das Buch voller tollkühner Maiden und lieblicher Prinzen

ISBN 978-3754956045

Erhältlich im Online-Handel

7,99 €


Bezaubernd queer

 

Die Jägerstochter rettet die Prinzessin und gewinnt das halbe Königreich, der Kalif von Bagdad verliebt sich in einen verzauberten Jüngling, und Feen mit Bodypainting huschen durchs Wiesengras.

Eine kunterbunte Mischung aus Märchenmagie und prickelnder Romantik, inspiriert von den Gebrüdern Grimm, Hans Christian Andersen und den erotischen Erzählungen in Tausendundeiner Nacht.

 

Hier gibt es Hintergrundinfos und Lesetipps für andere spannende Bücher aus dem Bereich Märchen und Sagen.

Leseprobe


Der Meerprinz

 

Manchmal, wenn man mit einem Schiff über den tiefen, dunklen Ozean fährt, sieht man es dort unten geheimnisvoll glitzern und leuchten. Das mag nur ein Funkeln der Sonne auf den Wellen sein, doch vielleicht ist es auch der wandernde Palast des Meerprinzen …

Seht ihr, wie aus der Tiefe ein gläsernes, leuchtendes Gebilde heraufsteigt? Ein rundes Kuppeldach wölbt sich hauchzart darüber, wächst und schrumpft in einem pulsierenden Rhythmus, der das Schloss vorantreibt. Viele schimmernde Kammern befinden sich darin, in denen der Hofstaat des Nixenvolkes lebt. Und in einem dieser durchsichtigen Gemächer wuchs der Meerprinz auf. Kaum war er aus seinem perlmutternen Ei geschlüpft, steckte er schon voller Neugier und Tatendrang, so dass seine Amme ihm kreuz und quer durch den Palast nachschwimmen musste, während er jeden Winkel erkundete: die Garderoben der Hofdamen, die Wohnkörbe für dressierte Kraken und die Rüstkammer der Dreizackträger, die draußen auf die Jagd gingen und Fische für die Speisetafel hereinbrachten. Die Amme ließ ihn gewähren, doch warnte sie stets: „Versuche nie, das Schloss zu verlassen, denn die Welt draußen steckt voller Gefahren. Nur hier hinter den gläsernen Wänden sind wir sicher.“

Tatsächlich wagte sich kein noch so hungriges Raubgetier in die Nähe des Palastes. Einmal hatte der Prinz gesehen, wie ein Hai versuchte, ein unvorsichtiges Nixenfräulein zu erwischen, das auf den Meeresgrund getaucht war, um Korallenschmuck zu ernten. Sie hatte sich noch rechtzeitig hinauf gerettet, so dass der Hai im Blutrausch gegen eine der trügerisch zarten Wandhäute geprallt war. Sofort hatte das Nesselgift ihn betäubt, das Schloss hatte ein Dutzend Fangarme ausgestreckt und ihn verspeist.

So hielt sich der Prinz an die Warnung seiner Amme, selbst als er schon ein junger Mann geworden war, und verließ den Palast nie. Doch konnte er stundenlang voller Sehnsucht auf die bunte Welt starren, die draußen vorüberzog. Da gab es Leuchtfische in der pechschwarzen Tiefe, Felslandschaften voller Seeanemonen, Tangwälder mit spielenden Robben, geheimnisvolle Lavahöhlen und singende Wale. Kurz nach seinem mit großem Pomp gefeierten dreißigsten Geburtstag (an dem die Meerleute volljährig werden, denn sie leben doppelt so lange wie wir Menschen und reifen daher auch langsamer heran) geschah es jedoch, dass seine Sehnsucht übermächtig wurde. An diesem Tag nämlich schwebte der lebende Palast über ein hölzernes Wrack hinweg, das halb verschüttet auf dem Sandboden lag. Deutlich sah man die Überreste der vier Masten, das gespenstisch in der Strömung wehende Segeltuch und die geschnitzte Gallionsfigur in Gestalt einer Seejungfrau.

Da konnte der Meerprinz nicht länger widerstehen, denn etwas Ähnliches hatte er noch nie zuvor gesehen. Er schwamm aus dem schützenden Schloss heraus und tauchte hinunter zum Meeresgrund, um das seltsame Gebilde zu erforschen.


Cover "Die vertrixte Adventsmaschine" von Ulrike Raimer-Nolte: Schneekugel mit einer Weihnachtsmannfigur darin, darüber fliegen viele kleine Briefe, darunter ein mechanisches Zahnradwerk.

Die vertrixte Adventsmaschine

Die vertrixte Adventsmaschine

ISBN 978-3756539239

Erhältlich im Online-Handel

7,49€


Adventskalenderbuch in 24 Kapiteln

 

Der Weihnachtsmann zu sein, ist nicht immer leicht, findet Ladislaus Wunderlich. Jedes Jahr wird sein magisches Büro unter einer riesigen Lawine von Wunschzetteln begraben. Fast ist er entschlossen, das Fest dieses Jahr einfach ausfallen zu lassen … Bis er der gewitzten Erfinderin Trixi begegnet, die auf einem alten Kahn im Hamburger Hafen lebt. Wird es ihr gelingen, Weihnachten zu retten? Ein fantastisches Abenteuer beginnt.

Leseprobe


1. Kapitel

 

Es war der erste Dezember und Ladislaus Wunderlich schlurfte mit schweren Schritten das schier endlose Treppenhaus empor. Die alten Lager der Hamburger Speicherstadt ragten gute zwanzig Meter hoch in den Himmel und sein Büro befand sich ganz oben unter dem Dach. Die hölzernen Stufen knirschten unter seinen Füßen. Der Geruch von gelagertem Kaffee und Brackwasser hing in der Luft.

Ladislaus hatte keine Lust, im Dachgeschoss anzukommen. Seine schlaksige Gestalt sah aus, als sei sie unter einem schweren Sack gebeugt, während er sich langsam die Treppen empor schleppte. Eine altmodische, verstaubte Anzugjacke schlotterte traurig um seine schmalen Schultern. Bei dem Gedanken an die Arbeit, die auf ihn wartete, überkam ihn bleierne Müdigkeit. Der Weihnachtsstress wurde Jahr um Jahr schlimmer. Vielleicht sollte er den ganzen Kram einfach hinschmeißen. Ladislaus war ziemlich sicher, dass er auf ein Burn-Out zusteuerte.

Was ein echtes Problem war. Schließlich war er der Weihnachtsmann.

Einige Minuten später stand er vor der massigen Holztür, die zum Dachboden führte.

Er holte einen großen goldenen Schlüssel aus der Tasche, der mit einem Ornament aus Tannenzweigen verziert war. Zögernd steckte er ihn ins Schloss und drehte ihn um. Dann drückte er die Klinke herunter und zog die Tür einen ersten Spalt weit auf.

Dahinter ertönte ein seltsames Geräusch, eine Mischung aus Rascheln und Wispern, das immer lauter wurde. Es ähnelte dem Anschwellen einer näherkommenden Lawine. Hastig sprang Ladislaus zur Seite.

Kaum war er aus dem Weg, wurde die Tür von innen aufgedrückt und eine Flut von Papier ergoss sich donnernd über das Treppenhaus. Briefbögen wirbelten durch die Luft wie ein Schneesturm. Umschläge flatterten und segelten über das Geländer in die Tiefe.

„Verdammt“, knurrte Ladislaus. „War ja klar, dass der Dezember wieder so anfängt.“

Vorsichtig schaute er um die Tür herum. Drinnen türmten sich die Papierstapel bis zur Decke und ähnelten Schneeverwehungen. In der Mitte führte ein schmaler Pfad hindurch, der bis in die Unendlichkeit zu reichen schien. Ladislaus seufzte und trat durch die Tür.

Kaum überquerte er die Schwelle, umgab ihn ein funkelnder Lichtschimmer wie von tausend Weihnachtskerzen, und sein Aussehen verwandelte sich. Der schlaksige junge Mann verschwand und wurde durch eine Gestalt ersetzt, die wohl jeder auf den ersten Blick erkannt hätte: weißer Bart, buschige Augenbrauen, roter Mantel über einem dick gewölbten Bauch.

Wann immer er seiner Arbeit nachging, sah er so aus, wie die Leute es erwarteten. Allerdings hatte seine Erscheinung in über tausend Jahren einige Veränderungen durchgemacht. Er erinnerte sich nur noch schemenhaft an seine Anfangszeit. Damals war er in rotes Hirschleder gekleidet gewesen, sein Schlitten war mit dem Wintersturm geflogen und hatte die Wilde Jagd der Rauhnächte angeführt. Er seufzte wehmütig. Heutzutage sah er aus wie eine Cola-Reklame. „Ho, ho, ho“, sagte er versuchsweise mit tiefer Bassstimme. Besonders fröhlich klang es nicht.

Der Gang inmitten der berghohen Papierwände führte ihn durch eine lange Reihe von Zimmern, die alle bis obenhin vollgestopft waren. Anscheinend würde er schon wieder anbauen müssen. Ladislaus fluchte leise vor sich hin, schloss die Augen und konzentrierte sich.

„Wo ist noch Platz?“, murmelte er und tastete in Gedanken die Form des Dachbodens ab. Ein Großteil der Räume lag bereits außerhalb der Realität. Der Speicher war von Innen ungefähr zehnmal so groß wie von außen, um den ganzen unerledigten Papierkram unterzubringen. Die Weihnachtsmagie hatte sich ihren Weg an Orte gebahnt, die jenseits der menschlichen Vorstellungskraft lagen. Sogar Ladislaus verstand nicht genau, wo die Wege seines Büros hinführten.

Jetzt marschierte er bis ans Ende einer Sackgasse und gab dem Gemäuer dahinter einen kleinen magischen Stoß. Gehorsam wichen die Außenwände des Gebäudes zurück, und vor ihm öffnete sich ein leerer, unbenutzter Saal. In der Mitte befand sich ein einsamer Schreibtisch mit einem thronähnlichen Stuhl.

Ladislaus ließ sich auf das Sitzpolster aus rotem Samt sinken. „Also dann, an die Arbeit“, sagte er säuerlich, und sofort begannen Briefe wie Schneeflocken auf seinen Tisch zu rieseln.


Buchcover "Schwedische Social Fiction" von Ulrike Raimer-Nolte: farbigen Illustration eines futuristischen, runden Geräts mit einem durchsichtigen Helm und einem orangefarbenen Objekt darin auf schwarzem Hintergrund.

Schwedische 'Social Fiction'

Das Buch ist vergriffen, aber ich werde immer noch regelmäßig angeschrieben und um Exemplare gebeten. Deshalb stelle ich den Text hier als pdf zur freien Verfügung.


Schwedische 'Social Fiction'
Die Zukunftsphantasien moderner Klassiker der Literatur von

Karin Boye bis Lars Gustafsson

 

ISBN 3-935363-60-5


Wissenschaftliches Neuland

 

In Schweden gibt es eine ungewöhnlich große Anzahl anerkannter Autor*innen - manche soager mit dem Nobelpreis ausgezeichnet - die neben ihrem übrigen Werk auch Science Fiction geschrieben haben. Es wurde in der Literaturwissenschaft jedoch nicht versucht, sie mit den internationalen Strömungen und Trends des SF-Genres in Zusammenhang zu bringen. Viele Romane blieben sogar ganz unentdeckt und unbeachtet.

 

Dieses Buch bietet daher einen umfassenden, chronologischen Überblick über ein fast unerschlossenes Literaturfeld. Als Leitfaden wird der deutliche Zeitbezug der Werke benutzt, die sich allesamt als 'Social Fiction', als Spiegelung der gesellschaftlichen Gegenwart, bezeichnen lassen.

 

Obwohl der Schwerpunkt der Interpretation auf vier Hauptautor*innen liegt - Boye, Martinson, Jersild und Gustafsson - erhält man so einen faszinierenden Einblick in die schwedische (Literatur)geschichte vom Zweiten Weltkrieg bis heute.


Vergriffene Bücher & alte Cover

Buchcover "Jägerwelten" von Ulrike Raimer-Nolte: uturistischer Stadtlandschaft, mehreren hohen Gebäuden, einer großen Vogelillustration im Vordergrund.

Jägerwelten

Mein Erstlingswerk „Jägerwelten” ist im Jahr 2000 beim Verlag Argument / Ariadne erschienen. Der actionreiche Schmöker ist größtenteils aus der Sichtweise einer fremdartigen Spezies geschrieben, die zufällig auf die Erde verschleppt wird. Das Buch hat den Kunst- und Kulturpreis Segeberg gewonnen.



Buchcover der Originalausgabe "Die fünf Seelen des Ahnen" von Ulriker Raimer-Nolte: Zwei Taucher schwimmen über Korallenformationen im Meer.

Die fünf Seelen des Ahnen

Die Originalausgabe von FünfSeelen im Atlantis Verlag.

 

2007 war ich mit meinem Buch über queere Kultur, trans-sexuelle Körperwandlungen und ökologische Visionen in der deutschen SciFi eine absolute Exotin. Trotzdem kam mir in der Zwischenzeit einiges veraltet vor. Deshalb habe ich das Buch für eine Neuausgabe umgeschrieben und aufgefrischt.



Original-Cover von "Märchenhaft" von Ulrike Raimer-Nolte: Blick auf ein Schloss mit Figuren auf dem Balkon und einer Person mit Schwert auf der Treppe davor.

Märchenhaft

 Mit diesem liebevoll illustrierten LGBTIQ*-Cover ist Märchenhaft ursprünglich im Debüt Verlag von Mirjam Müntefering herausgekommen.